Mosambik = Tauchen Sie ein in eine Traumwelt mit schneeweißen Stränden

16. Mai 2012

Mozambique – gelegen am Indischen Ozean -  ist immer eine Reise wert. Getrennt durch den Fluss Sambesi,  ist Mosambik im südlichen Teil hauptsächlich von Tiefland und einer Lagungenküste geprägt, während im nördlichen Teil Klifflüsten die Landschaft dominieren. Mosambik grenzt an Südafrika, Simbabwe, Sambia und Tanzania und zählt ungefähr 20 Millionen Menschen.

Mosambik ist touristisch noch sehr wenig erschlossen – was Urlaubern, Naturliebhabern und Abenteurern, die noch das „wirkliche“ Afrika erleben möchten, entgegen kommt. Mosambik bietet viele Sehenswürdigkeiten und Attraktionen – und scheint fast noch „unberührt“ von Tourismus zu sein.

Bevor es zum Badeurlaub an den indischen Ozean geht, sollte die Reise durch Mosambik in der Hauptstadt Maputo beginnen. Maputo – gelegen an der Delagoa Bucht – hat sich ihren traditionellen Charme bewahrt und lädt Reisende zu Ausflügen in die nahe Umgebung ein. Die meisten Touren zu Sehenswürdigkeiten oder Nationalparks des Landes beginnen in Maputo. Die „Universität von Mosambik“ gehört zu den kulturellen Höhepunkten in Maputo, aber auch das regionale Theater, ein kleines Militärmuseum und die prachtvollen Bauten vergangener Jahrhunderte lassen sich zu den Sehenswürdigkeiten dieser Hauptstadt zählen.

Und wenn Touristen schon unterwegs auf Städtereise in Mosambik sind, darf die Stadt Beira nicht fehlen. Beira ist zwischenzeitlich die zweitgrößte Stadt in Mosambik. Sie ist die Hauptstadt der Provinz Sofala , geprägt von Wohlstand und Charme gehört sie zu den modernsten Städten in Mosambik. Obwohl nur wenige Sehenswürdigkeiten in Beira geboten werden – gehört diese Stadt aufgrund vieler, gepflegter Hotelanlagen zu einem beliebten Urlaubsziel für Afrikareisende .

Die aber älteste Stadt Mosambiks ist Inhambane, Hauptstadt der gleichnamigen Provinz, gelegen an der Mündung des Rio Matumba. Vasco da Gama landete 1498 als portugiesischer Seefahrer an dieser ostafrikanischen Küste und nannte das Land „ Terra da Boa Gente“ – was soviel wie „Land der freundlichen Menschen“ heißt. Inhambane war schon im 11. Jahrhundert ein wichtiges Handelszentrum der arabischen Seefahrt und gehört zu den ältesten und historischsten Städten Mosambiks. Die Stadt Inhambane ist bis heute eine ruhige und äußerst angenehme Stadt. Ihr Hafen und die vielen alten, historischen Gebäude lassen Mosambik-Urlauber gerne darin verweilen.

Zu „Municipalidad de Inhambane“ gehört auch das bekannte „Praia de Tofo“ – eines der unvergesslichsten Naturerlebnisse in Mosambik. Von Praia de Tofo aus können Reisende Walhai-Safaris buchen und ein unvergessliches Naturereignis erleben – mit einem Schnellboot führt ein erfahrener Guide hinaus auf das offene Meer auf der Suche nach den bis ca. 15 m langen Walhaien. Wurden sie endlich gesichtet, können erfahrene Touristen, ausgestattet mit Schnorchelausrüstung zu den Walhaien ins Meer springen und sie aus direkter Nähe bestaunen. Ein wirklich lebenslang unvergesslichen Ereignis. Und wer nur Ruhe und eine der schönsten Gegenden Mosambiks erleben möchte, kann dies ebenfalls in Praia de Tofo finden. Zwischen Mangroven- und Palmenhainen, umgeben von den Lauten der Papageien und Affen , dem Rauschen der Wellen können Urlauber ihren perfekten Strandurlaub geniessen.

Wer wirklich reinen Strandurlaub in Mosambik sucht, sollte eine Reise nach Praia do Xai Xai buchen. Xai Xai hat einen der schönsten Strände. Palmen besäumter, weißer Sandstrand und Korallenriffe lässt Touristen hier die Ruhe finden, die sie suchen. Optimal für Tauchreisen und Schnorchler.

Wer dann doch lieber wilde Tiere sehen möchte, findet diese im Gorongosa National Park. Dieser Park liegt in der Mitte des Landes und gehört zur Provinz Sofala. Für Vogelliebhaber ist der Gorongosa Nationalpark ein wahrer Traum – über 500 Vogelarten haben hier ihr zu Hause… von der grünköpfigen Goldamsel, dem blauhalsigen Sonnenvogel, bis hin zu Rötelschwalben – findet sich dort alles, was das Herz begehrt. Aber auch andere Tiere haben ihr zu Hause im Gorongosa Nationalpark gefunden…: Elefanten, Löwen, Nashörner, Leoparden und noch viele weitere Wildtiere füllen diesen Park. Wichtigste Wasserquelle des Parks ist ist der Urema Fluss, welcher gespeisst wird von Flüssen, dieden Gorongosa Bergen entspringen.

Ein weiterer Naturschatz von Mosambik ist der Maputo Elephant Park. Mosambik Reisende sollten dieses Highlight auf keinen Fall verpassen. Einzigartige Pflanzen und Tiere machen diesen Park zu einer Besonderheit. Bekannt durch seine riesigen Elefantenherden und Flamingos, Leoparden, Antilopen, Krokodilen, Schakale und vielen mehr, bekam er jedoch seinen hohen Bekanntheitsgrad durch die Besonderheit der Elefanten. Sie sind größer als andere afrikanische Artgenossen und durchwanderten in Jahren des Krieges den Futi Kanal Richtung Südafrika  und wie durch ein Naturwunder kehrten sie dennoch zurück. Drei große Salzseen befinden sich im Maputo Elephant Park und dienen als Brutplatz für Meeresschildkröten.  Zwischen April und September – bedingt durch kühlere und trockenere Monate – ist für Urlauber die beste Zeit der Tierbeobachtung in Mosambik.

Weitere Safari-Entdeckungstouren bietet der Great Limpopo Transfrontier Nationalpark. Hierbei wurde ein Konzept zwischen den Ländern Südafrika, Simbabwe und Mosambik ermöglicht: den Touristen die Wildnis in seiner ganzen Ursprünglichkeit und Schönheit zu vergegenwärtigen. Der Great Limpopo Transfrontier Park gehört zu den größten Naturschutzgebieten Afrikas. Tropische Feuchtgebiete, die Lebombo-Bergkette und ein Reichtum an Wildtieren  zeigen die unendliche Schönheit Afrikas. Übernachtungsmöglichkeiten sind im Limpopo Nationalpark ebenfalls möglich.

Unterschiedlich organisierte Wander- und Safaritouren führen Reisende und Urlauber zu  den einsamen Savannen, in die vogelreichen Feuchtgebiete oder in Buschlandschaften.

In Mosambik herrscht ein tropisch-feuchtes Klima. In der Regenzeit von Oktober bis März gibt es heftige Regenfälle mit Zyklonen. In der Trockenzeit von Mosambik von April bis September herrschen Dürreperioden, überwiegend im Süden. Die durchschnittliche Temperatur in Maputo liegt im Juli bei 13 bis 24 Grad, im Februar bei 22 bis 31 Grad Celsius. Die beste Reisezeit für Mosambik liegt zwischen April und Oktober.

 

Reisen nach Mosambik finden Sie hier: MOSAMBIK Reisen von Afrikascout

Klimatabelle für Mosambik: Maputo

 

JETZT in 2012 zu den Berggorillas nach Uganda! PERMITS FOR FREE!!!

13. Mai 2012

Unbeschreiblich und sprachlos fühlen sich Touristen und Abenteurer, wenn sie das erste Mal einer Gruppe Gorillas gegenüberstehen. Diese mächtigen, bis zu zwei Meter großen Tiere leben in friedvollen Familienverbund und werden von einem sogenannten „Silberrücken“ angeführt. Wer nach langem, anstrengenden Fußmarsch – in Begleitung eines erfahrenen Guides -  durch den wunderschönen Regenwald Ugandas, endlich auf eine Gruppe Gorillas trifft, kann sich der Faszination dieser Tiere kaum noch entziehen. Wenn man sich strikt an die Anweisungen des Guides hält, können Urlauber bis auf wenige Meter an die Gorillas heran kommen.  Die Urlauber nicht beachtend, fressen die Gorillas genüsslich Blätter und Wurzeln oder tragen voller Stolz ihr Junges an der Touristengruppe vorbei. Der Silberrücken hält sich meist mit etwas Abstand von der Gruppe auf um sein Territorium gut im Auge behalten zu können. Nur wer sich zu nah an seinen Nachwuchs wagt, kann mit einem Knurren oder einer mahnenden Geste des „Anführers“ rechnen. Gorillas sind friedfertiger und leiser als Schimpansen. Überwiegend verbringen diese bis zu 220 kg schweren Tiere ihren Tag mit Fressen und Faulenzen. Bewundernswert ist dabei auch das Sozialverhalten von Gorillas – angeführt von meist einem einzigen Männchen, gibt es bestimmte Ranghöhen innerhalb dieser Gruppe. So haben zBsp. ältere Weibchen einen höheren Status innerhalb der Familie als die jüngeren.  Ihr Anführer, der Silberrücken schützt seine Gruppe vor Gefahren und regelt auch innerhalb dieser auftretende Konflikte. Berggorillas sind Pflanzenfresser und halten sich überwiegend auf dem Boden auf – was das Beobachten der Gorillas für Touristen sicherlich vereinfacht. Laut jüngsten Berechnungen ist die Zahl der Berggorillas auf ca 700 Tiere weltweit geschrumpft. Um das Überleben dieser Tiere zu sichern, unterliegen die wenigen Permits für ein Gorilla-Tracking auch strengen Regeln. Nur eine bestimmte Anzahl Touristen dürfen täglich an die Gruppe herangeführt werden. Kranke Touristen – auch wenn es nur ein Schnupfen ist, dürfen an solch einer Führung zum Schutz der Gorillas nicht teilnehmen.  Urlauber, die solch ein Tracking erlebt haben, fühlen sich oft durch die Gorillas ihres Herzens beraubtso beeindruckend und überwältigend ist die Erfahrung, ihnen so nah sein zu dürfen. 50 Prozent eines Gorilla-Tracking fließen übrigens dem Schutz und Erhalt dieser vom Aussterben bedrohten Tierart zu.

Sicher ist definitiv eines: wer diesen Tieren in ihrem natürlichen und freien Lebensraum begegnet, wird sich sein Leben lang an dieses einzigartige Erlebnis erinnern!

WICHTIG ZU WISSEN: Ruanda hat vor Kurzem den Preis für den Gorilla Besuch von 500 auf 750 US Dollar angehoben!!! Ob Uganda bald nachzieht kann niemand wissen…

WIR VERSCHENKEN GORILLA PERMITS zu unserer “Masaai Mara und Gorillas” Tour  zu folgenden Startterminen:

18. Juli 2012
29. August 2012
12. September 2012
26. September 2012

 

HIER GEHT ES ZUR BESCHREIBUNG:
ICH BESUCHE DIE BEGGORILLAS von UGANDA und bekomme das Permit für 505 USD GRATIS hinzu!

Erfahrungen beim Essen eines Mopane Wurmes…

12. Mai 2012

Ja liebe Kunden und Freunde von  AfrikaScout, … wie Sie wissen, sind wir immer bemüht, alles erst einmal selbst zu testen bevor wir Reisen, Unterkünfte, Aktivitäten und vieles mehr… an unsere Kunden weitergeben. So habe ich in diesem kommenden Fall auch keine Mühen – in diesem Fall sagen wir eher – keinen Ekel gescheut, mich auf typisch afrikanisches Essen einzulassen. Wenn wir hier von „typisch“ reden – dann ist dies natürlich nicht das Essen, welches Sie auf unseren Reisen bekommen… ;-)

Auf meiner letzten Reise, die in Victoria Falls startete, verbrachte ich einen erlebnisreichen Abend in der Boma. Dies ist ein schönes Restaurant, wenn auch sehr touristisch – etwas außerhalb vom Stadtzentrum. Hier gibt es neben Musik und weiteren Unterhaltungen die Möglichkeit leckeres afrikanisches Essen zu testen. Und zwar so viel Sie mögen! Wenn Sie einmal dorthin gehen, dann tun Sie dies bitte hungrig, denn der Abend kostet pro Person 25 Dollar. Ob Sie viel oder wenig essen…

Ja. So kam es, dass ich dann an diesem Abend mit meinem Teller voll Leckereien vorbei an dieser kleinen Schüssel ging… die ich bereits bei meinem vorangegangenen Besuch ins Auge gefasst hatte: Eine Schüssel mit bereits zubereiteten Mopane Würmern. Ich bin generell ein Mensch, der gerne testet bevor er sich eine Meinung bildet und ich war schon immer neugierig, wie diese Dinger wohl schmecken würden. Viele Touristen, die Ihre Reise hier beginnen oder enden, werden in die „Lage geraten“ auch darüber nachzudenken, ob sie diesen Wurm mal testen wollen oder nicht. Darum schreibe ich kurz meine eigenen Erfahrungen hierzu:

Vorab: Mopane Würmer gehören in Afrika zu einer Spezialität – wie im Übrigen auch Raupen, Termiten und noch so allerlei „Krabbelgetier“. Mopane Würmer sind dicke, haarige Raupen eines Nachtfalters, die im Herbst von den Bäumen eingesammelt und danach gekocht, gebraten oder getrocknet zum Verspeisen angeboten werden. Aus ernährungswissenschaftlicher Sicht sicherlich – aufgrund ihrer vielen Proteine -  sehr gesund.

Hm… also ich war einfach zu neugierig und habe NACHDEM ich dann mit meinem wirklich ganz tollen Dinner (und viel Schokopudding zum Abschluss!) fertig war… mich dazu durchgerungen, genau an diesem Abend endlich mal diesen Wurm zu essen.

Wenn Sie an dieser Schüssel stehen, dann steht neben Ihnen ein junger Mann, der Ihnen diesen Wurm übergibt und Sie währenddessen genauestens beobachtet! Er ist derjenige der Buch darüber führt, ob Sie diesen Wurm essen oder nicht. Wenn Sie ihn wirklich essen – bekommen Sie eine kleine, witzige Urkunde, die diese „verrückte?!“ Aktion dann bestätigt.

Ich habe mir gedacht, dass ich besser nicht allzu lang hinschaue bevor ich den Wurm in den Mund stecke und habe dies dann auch ganz schnell gemacht. Und wenn Sie glauben, man kann ihn mal auf die Schnelle runterschlucken… dann ist dies ein Fehler, denn genau das dachte ich auch!! Er hat eine Konsistenz, die sich nicht einfach so runterschlucken lässt. (Jetzt gerade wo ich diese Zeilen schreibe merke ich, wie sich mein Gesicht automatisch vor Ekel verzieht…) Es kam nun so: Ich konnte nicht wie ich ursprünglich vor hatte diesen Wurm schnell runterwürgen sondern musste drauf herum kauen… Ich kann Ihnen beim besten Willen nicht mit Worten beschreiben wie ekelhaft das war! Es war mit Abstand das schlimmste Gefühl, dass ich je bei irgend etwas das ich gegessen habe hatte…

Das „Ding“ war rau und haarig und schmeckte so, wie eine alte, verschimmelte Lederhandtasche –der Uroma, gefunden auf dem Dachboden nach 50 Jahren verstaubten Daseins – riecht.

Tja… Was machen Sie wenn Sie merken, dass das eigentlich nicht gut gehen kann? Ein dennoch freundliches Gesicht! Es war wirklich ehrlich ganz knapp, dass ich das Teil halbwegs runter bekommen habe, bevor anderes rauf kam… Mehr ins Detail möchte ich hier nicht gehen.

Die Schale war so hart und haarig, dass ich sie ausspucken musste.

Für meinen Teil kann ich also sagen: Eine echte Erfahrung diesen Wurm zu testen!

Wer also Lust dazu hat und irgendwann irgendwo in Afrika einen Mopane Wurm zum Verzehr angeboten bekommt– dann testen Sie ruhig! Die Afrikaner prüfen Sie in diesem Moment, wie weit Sie bereit sind, sich auf die einheimischen Sitten und Gebräuche einzulassen.

Wer die Würmer isst, wird oft an vielen Orten mit Applaus – oder wie in meinem Fall – mit einer Urkunde belohnt.

Ich für meinen Teil werde garantiert keinen Mopane oder auch Mopani Worm mehr essen.

Man muss es mit den Urkunden ja auch nicht übertreiben! Es grüßt Sie Ihr Afrikascout Sabine Kastner

Wichtige Informationen zu Bilharziose: Ignorieren kann tödlich sein!

08. Mai 2012

Liebe Kunden. Wir möchten, dass Ihre Reise nach Afrika zu einem Ihrer schönsten Erlebnisse wird und es auch im Nachhinein bleibt! Aus diesem Grund inormieren wir Sie heute über eine Krankheit, die zwar bekannt ist – jedoch von 90% aller Touristen einfach ignoriert wird. Erst auf meiner letzten Reise durch den Osten Afrikas habe ich mit Erstaunen feststellen müssen, wie naiv doch Reisende mit einer tödlichen Erkrankung umgehen. Auf meine Frage, wie die allgemeine Meinung zum Thema Bilharziose im Malawi See denn sei, bekam ich – außer dass ich mitleidig belächelt wurde wie ich denn wahrscheinlich überhaupt so eine “dumme” Frage stellen könne… – folgende Antworten. Sogar eine Krankenschwester war unter denen die mir diese Antworten gaben:

1. “Also ich gehe trotzdem schwimmen! Ich habe gehört, dass da nichts drin ist!”
2. “Wenn ich dann zu Hause bin kann ich mich doch Untersuchen lassen? Das kann man im Blut feststellen. Und dann nehme ich Tabletten.”
3. “Man kann es auch übertreiben mit der Vorsicht! Hier soll es seit Jahren keine Bilharziose gegeben haben.”

und mit dieser traurigen Auflistung könnte ich fortfahren. Glauben Sie mir eins: Es ist nicht schön sich auf einer Reise mit Menschen – die sich auf eine Afrikareise vorbereiten als sei es ein Zoobesuch – über wichtige oder besser – überlebenswichtige – Dinge zu unterhalten, denn Sie werden oft als besserwisserisch, arrogant und vielleicht auch dumm abgestempelt. Außerdem sind Sie der Spielverderber. Tipp: Testen Sie das mal. Es ist unangenehm. Jedoch sehe ich es als unsere Pflicht als Reiseveranstalter auf Gefahren hinzuweisen! Sei es nun wenn jemand mit nackten Füßen durch den Busch rennt oder ein anderer ohne zu überlegen Hölzer und Steine aufhebt ihn darauf hinzuweisen, dass es unter JEDEM! Stein eine Schlange oder einen Skorpion geben könnte… oder eben auf Gefahren die man nicht sieht… Mir ist es jedenfalls lieber ich weise vorher darauf hin, als nachher vom Betroffenen zu hören, dass ich ihm das ja auch hätte sagen können.

Aus diesem Grund legen wir heute los mit einem Wurm, der sich mit Vorliebe in Ihren Körper einnistet, wenn Sie ihm die Gelegenheit dazu geben.

Folgende Informationen über Bilharziose haben wir für Sie zusammengestellt:

Bilharziose-Gefahr in tropischen Ländern
Touristen und Abenteurer die überwiegend in warme, tropische Gebiete reisen, sollten sich unbedingt wichtige Informationen über mögliche Infektionskrankheiten, den Ursachen und  Therapiemöglichkeiten einholen. Die Bilharziose, auch Schistosomiasis genannt, ist eine typische Infektionskrankheit, die durch den Kontakt mit Süßwasser hervor gerufen wird. Der Erreger sind Pärchenegel.  Stehende bzw. langsam fließende Gewässer von beständig mehr als 20 Grad Wassertemperatur sind dabei häufig kontaminiert – durch ein Bad in solchen Gewässern kann sich der Mensch mit den im Süßwasser lebenden Larven der Parasiten infizieren. In bewachsenen Uferzonen ist die Ansteckungsgefahr mit Bilharziose groß – hier leben bestimmte Schneckenarten, die den Erregern als Zwischenwirt dienen.

Bilharziose – Was ist das?
Die Bilharziose kommt in über 70 überwiegend tropischen Ländern vor
– von der sowohl Mensch als auch Tier betroffen sein können. Weltweit sind an die 200 Millionen Menschen von dieser Krankheit betroffen. 90 Prozent der Betroffenen in Deutschland haben sich in Afrika mit Bilharziose infiziert.

Erreger der Bilharziose ist ein sogenannter Saugwurm (Trematode), der sich von menschlichem Blut ernährt. Die Larven, sogenannte Zerkarien können beim Baden, Waten durch das Wasser oder Waschen durch die Haut in den menschlichen Körper dringen, um dort zu einem erwachsenen Wurm heran zu wachsen um schließlich dauerhaft in den Blutgefäßen, besonders des Darmes und der Harnblase zu leben. Ohne entsprechende Behandlung können die Schistosomen über Jahre im menschlichen Körper überleben.  Eine direkte Übertragung von Mensch zu Mensch ist nicht möglich.

Treffen Zerkarien auf einen Menschen, so werfen diese ihren Schwanz ab und bohren sich innerhalb weniger Minuten durch die menschliche Haut in den Körper. Erste Symptome in dieser Phase können juckende Hautentzündungen sein – denen oftmals keine besondere Bedeutung beigemessen wird. Erst nach zwei bis drei Tagen erreicht die Larve – zwischenzeitlich schon ein junger Wurm – zuerst die Lunge, dann die Leber. Erst als erwachsender Wurm (Schistosomen) – mit einer Größe von ein bis zwei Zentimetern nistet sich das Pärchen (die Weibchen liegen längsseitig in der Bauchfalte des Männchens – daher Pärchen-Egel) an den Gefäßflechten von Blase und Darm ein, wo sie Jahrzehnte lang leben können. Ihre Eier gelangen oft in großer Zahl in den menschlichen Urin oder Stuhl – infizierte Fäkalien können somit auch das heimische Gewässer verunreinigen und aus den ausgeschiedenen Eiern entstehen neue Larven.

Symptome:
Erste Symptome einer Bilharziose können sich wenige Tage nach dem Eindringen der Erreger zeigen. Oft beginnt eine Bilharziose mit einem  juckender Hautausschlag. Cirka zwei bis drei Wochen später kann es zu Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen, Nesselsucht, Schüttelfrost, Entzündungen des Nervensytems, Husten und Durchfall kommen – noch einige Wochen später folgen Bauchschmerzen, Blut im Urin (Urogenital-Bilharziose) oder blutige Durchfälle (Darm-Bilharziose) – dies ist in den meisten Fällen schon eine chronische Bilharziose.

Bei der Darm-Bilharziose kann es zu blutig-schleimigen Durchfällen kommen. Ist in diesem Fall auch die Leber betroffen, so kann dies zu einer Leberzirrhose führen. Als Folge der Funktionsstörung der Leber sammelt sich unter Umständen Flüssigkeit in der Bauchhöhle – diese schwere Form der Bilharziose kann tödlich verlaufen.

Siedeln sich diese Würmer in der Blase an, kann Blut im Harn auftreten. Vermehrter Harndrang und Blasenentzündungen sind möglich. Durch die Bilharziose besteht ein erhöhtes Risiko von Blasenkrebs. Bei Frauen können sich desweiteren auch die Eileiter stark entzünden.

Ebenso können auch Schädigungen von Lunge, Nieren und Haut als Folge der Bilharziose auftreten. Ist das Gehirn betroffen so kann sich bei Kindern  die körperliche und geistige Entwicklung verzögern.

Diagnose:
Sollten Urlauber nach ihrem Afrika Urlaub die oben genannten Symptome aufweisen, ist unverzüglich ein Arzt aufzusuchen. Wenn zeitig genug erkannt und therapiert wird, kann eine Bilharziose sehr gut behandelt und Organschäden vermieden werden. Zum Nachweis einer Bilharziose eignet sich eine Blutuntersuchung auf Antikörper, sowie eine Untersuchung des Urins oder Stuhls auf Eier der Erreger. Inwiefern Organe bereits Schaden genommen haben, lässt sich unter anderem mit Hilfe von Ultraschall-Untersuchungen oder einer Computertomografie ermitteln.

Therapie:
Zur Behandlung von Bilharziose wird Ihnen ihr Arzt Praziquantel verschreiben. Der Wirkstoff von Praziquantel tötet ausgewachsene und junge Würmer ab – somit kann das körpereigene Abwehrsystem die Würmer beseitigen und es können keine weiteren Eier mehr produziert werden. Praziquantel wird in der Regel als Tablettenform verabreicht und hat eher selten Nebenwirkungen. Um zu prüfen, ob eine Therapie mit entsprechendem  Wirkstoff erfolgreich war, sollten sich Patienten auf jeden Fall alle sechs bis zwölf Monate noch einmal auf Würmer nachuntersuchen lassen.

Wie kann ich mich vor Bilharziose schützen?
Erste Regel: niemals in natürlichen noch künstlich angelegten Süßwasser-Gewässern baden, auch wenn diese als bilharziosefrei ausgeschrieben sind – auch genügt es nicht, die Uferzonen zu meiden! Wer auf einer Wanderung dazu gezwungen ist, ein Süßwasser-Gewässer zu durchqueren,  sollte – wenn möglich und vorhanden – unbedingt entsprechende Schutzkleidung tragen. Schon allein durch Wassersport, das Waten durch das Wasser oder aber auch nur einigen Spritzern kann man sich mit Bilharziose infizieren. Die nachträgliche Einnahme von Medikamenten oder das gründliche Waschen mit Seife oder Desinfektionsmitteln sind nutzlos. Bilharziose wird nicht über das Trinkwasser übertragen, dennoch sollte man, wie übrigens in allen anderen Ländern der Welt auch, das Trinkwasser abkkochen oder filtrieren, um Keime jeglicher Art zu vermeiden.

Liebe Kunden. Wenn Sie dies gelesen haben, bitte ich Sie um Weitergabe dieser Informationen an alle Reisenden, wo Sie das Gefühl haben, dass diese nicht richtig aufgeklärt sind, denn nochmal: Afrika ist wunderschön! Es ist ein Traum für jeden Naturliebhaber und Reisenden der den Hauch des “Abenteuers” spüren will. Aber es ist kein Movie. Es ist real. Und dementsprechend wachsam sollte man als Besucher dieses Kontinents auch sein. Ihr Afrikascout, Sabine Kastner

 

Von Victoria Falls über Zambia, Malawi und Tanzania nach Zanzibar…

07. Mai 2012

Oft frage ich mich, was wohl die ersten großen Entdecker des afrikanischen Kontinents bei dem Anblick von soviel Schönheit in Bezug auf Landschaft, Tiere und Menschen in Afrika gedacht haben müssen… Wahrscheinlich nicht so viel wie wir heute, denn wir sind hier auf Reisen und haben meist viel Zeit diese Länder erleben zu können. In all ihrer Pracht und mit all ihren Facetten. Livingstone zum Beispiel hatte neben einem strammen Zeitplan und dem Willen Afrika für seine Queen auf der Landkarte zu erobern, mit dichtem und oft unüberwindlichem Gelände zu kämpfen. Es gab damals keine Straßen, auf denen man “mal eben” nach Victoria Falls fahren konnte. Auch gab es damals schon schlimme Krankheiten wie Malaria – jedoch keine Medikamente oder ausreichend Vorbeugungsmaßnahmen. Sei es drum… Livingstone war einer der ersten Europäer an einer Stelle, die SIE liebe Kunden, unbedingt auch für sich entdecken sollten: Die Victoria Fälle. Im tiefsten Afrika. In Zimbabwe. Ich weiß es genau: Auch Sie werden bei dem Anblick total begeistert sein und ihn nie mehr in Ihrem Leben wieder vergessen… Ich wünsche Ihnen viel Spaß bei unserem Film: Von Victoria Falls nach Zanzibar! Ihr Afrikascout, Sabine Kastner

Kenia Reisen und Safaris: Beste Reisezeit und Sehenswürdigkeiten

05. Mai 2012

…Erinnerungen an Kaffeeplantagen, Massai, weite Wildnis und Romantik – so kennt man den in Ostafrika gelegenen Staat „Kenia“ aus vielen Filmen. Touristen und Abenteuer-Reisende fühlen sich bei ihrem ersten Besuch in Kenia sicherlich in manchen Film wie „Out of Africa“ oder die „Die weiße Massai“ versetzt. Denn Kenia, grenzend an Südsudan, Äthiopien, Somalia, Tansania, Uganda und den Indischen Ozean verspricht tatsächlich diese wilde Romantik.

Kenia-Reisende sollten ihren Urlaub in diesem Land auf jeden Fall mit einem Besuch in einem der vielen Nationalparks beginnen. Eines der bedeutensten Tierschutzgebiete in Afrika ist die „Masai Mara“ oder auch Maasai Mara. Der 1.670 Quadratkilometer große Nationalpark verdankt seinen Namen dem dort lebenden Nomadenvolk der Masai und dem durchquerenden Fluß „Mara“. Noch heute ist es den Massai erlaubt, ihre Rinderherden innerhalb dieses Parks weiden zu lassen. Offenes, weites Grasland erlaubt Safari-Reisenden die perfekte Möglichkeit, zahlreiche Wildtiere zu  beobachten. Ob die Big Five, Krokodile, Flußpferde oder Antilopen. Bei der Great Migration (der grossen Wanderung) können Touristen ein alljährlich wiederkehrendes Naturschauspiel beobachten – riesige Herden Zebras, Antilopen und Gnus ziehen aus der südlichen Serengeti in die Masai Mara um dort bessere Weideplätze zu finden. Nicht selten verliert ein Tier beim Überqueren des Mara-Flusses aufgrund von Krokodilen sein Leben. Die Masai Mara bietet für Safari-Touristen zahlreiche Unterkünfte. Lodges oder Camps in Kenis sind oft sehr luxuriös angelegt – bieten Urlaubern jedoch eine direkte Nähe zu den Wildtieren.

Der wohl kleinste und älteste Nationalpark Kenias ist der Amboseli Park. Herrlich gelegen vor der beeindruckenden Kulisse des benachbarten Kilimanjaro ist der Amboseli Park bekannt durch seine grosse Elefanten-Population. Mit einer Größe von ca. 392 Quadratkilometern beherbergt er eine vielfältige Tierwelt – Löwen, Hyänen, Giraffen und Gnus streifen hier durch die offene Graslandschaft und bieten Safari-Reisenden beeindruckende Bilder.

Im Südosten Kenias finden Touristen den wunderschönen „Tsavo Nationalpark“. Mit einer Größe von ca. 21.000 Quadratkilometern gehört der Tsavo Nationalpark zu den fünftgrößten  Afrikas. Seine Außerordentlichkeit und Schönheit verdankt er seinen „roten“ Elefanten und der roten Lateriterde. Viele Berühmtheiten ließen sich von dieser fantastischen Landschaft inspirieren.  Der Tsavo Nationalpark ist getrennt in Ost und West – was sich auch landschaftlich sehr bemerkbar macht. Getrennt wird er durch die berühmte Eisenbahnlinie Mombasa/Nairobi. Tsavo Ost besticht mit seiner unendlichen Savannenlandschaft, während Tsavo West  mit Felsen und einer hügelreichen Landschaft aufbieten kann. Berühmt ist der Tsavo Nationalpark für seinen großen Bestand an Elefanten und Löwen – aber er bietet auch zahlreichen anderen Tieren Heimat. Flußpferde, Zebras, Giraffen Leoparden, sowie ca. 500 Vogelarten lassen diesen Nationalpark für jeden Kenia Reisenden zu einem unvergesslichen Erlebnis werden. Wer sich viel Zeit nimmt kann auf Safari Krokodile, Strauße, Schlangen oder aber auch Schildkröten im Tsavo Nationalpark beobachten. Die bis zu 100 Jahre alten Affenbrotbäume und Akazien gehören zum typischen Bild dieses Nationalparks. Safari Touristen sollten für den Tsavo Nationalpark mindestens drei Tage buchen – zwar werden Tagesausflüge angeboten – jedoch reichen diese  eigentlich nicht, um wirklich die beeindruckende Tierwelt und Schönheit dieses Parks entdecken zu können. Der Tsavo Nationalpark bietet Safari-Reisenden ausgezeichnete Übernachtungsmöglichkeiten in sehr gepflegten Lodges. Safaris sind im übrigen ganzjährig im Tsavo Nationalpark buchbar.

Kenia Reisende die unbedingt auch mal Leoparden aus nächster Nähe beobachten möchten, können dies vortrefflich im Samburu Nationalpark erleben. Dieses Nationalreservat liegt im halbwüstenartigen Norden Kenias in einer Höhe von 800 bis 1200 Metern. Landschaftlich überwiegend geprägt von Dornbuschsavannen, offenen  Grassavannen und einigen felsigen Hügeln wird es genährt vom Samburu-Fluss, was so viel heisst wie: „braunes Wasser“. Zu den dort lebenden Wildtieren zählen sich Arten, die mit diesen trockenen Bedingungen sehr gut zurecht kommen. Grantgazellen, Grevyzebras und vor allem die Netzgiraffe finden in dieser trockenen Vegetation  ihren Lebensraum. Mit der Samburu Sopa Lodge finden Reisende und Urlauber auch eine wunderbare Übernachtungsmöglichkeit innerhalb des Samburu Nationalparks.

Nur ca. 20 km vom Stadtzentrum Nairobis aus, liegt der Nairobi Nationalpark – der älteste Nationalpark Ostafrikas mit einer Fläche von ca. 117 Quadratkilometern und Lebensraum von mehr als 80 Säugetieren. Die Silhouette Nairobis im Rücken bestaunt man nach der Ivory Burning Site weite Savannen nur unterbrochen von Akazien. Im Westen des Parks findet man Olivenbaum-Wälder sowie Calodendrum Bäume. In drei Richtungen eingezäunt ist die vierte Grenze des Nairobi Nationalparks der Fluss Athi. Gazellen, Zebras, Antilopen, aber auch mehrere Hundert verschiedene Vogelarten gehören zu den Bewohnern des Nationalparks. Am meisten bekannt ist dieser jedoch als Schutzgebiet für Kenias Nashörner. Die Wege im Park sind für Touristen gut angelegt und ausgewiesen – zu empfehlen ist hier jedoch eine geführte Tour mit erfahrenem Guide. Gleich hinter dem Park wurde ein Waisenhaus für Elefanten eingerichtet, das besichtigt werden kann. Hier werden liebevoll kleine Elefanten aufgezogen. Aus Rücksicht zu den kleinen Elefantenbabies , die all zu oft ihre Familie durch Wilderei verloren haben – ist die Besuchszeit des Waisenhauses auf eine Stunde begrenzt.

Anziehungspunkt für viele Kenia Touristen weltweit ist der zweithöchste Berg Afrikas: der Mount Kenya – heilige Spitze eines ca. dreieinhalb Millionen Jahre alten Vulkans. Die Gipfel des Mount Kenyas sind ganzjährig mit Schnee und Eis bedeckt. Bergsteiger wie Naturliebhaber müssen auf ihrer Reise durch Kenia dieses atemberaubende Naturereignis auf jeden Fall gesehen haben.

Ein weiterer Vulkan, der Mount Meru gehört ebenfalls zu den wundervollen Vulkanen Afrikas. Durch Wälder, Heidelandschaft und Moorland führt eine Wanderung zum Gipfel des Mount Meru – der Blick vom Gipfel aus auf den Kilimanjaro und die endlose Savanne entschädigen Wanderer für die Strapazen des Aufstiegs.

Aber nicht nur für Wanderer, Safari-Urlauber oder Abenteurer bietet Kenia wunderbare Attraktionen – Vogelbeobachter müssen unbedingt einen Abstecher in den 188 Quadratkilometer großen Park Lake Nakuru einplanen. Bekannt durch seine Kolonie von Flamingos, die zeitweise bis zu 2 Millionen Vögel groß sein kann findet man im Lake Nationalpark über 400 verschiedene Vogelarten, darunter zahlreiche Wasservögel die das Ufer des Sees bevölkern. Nashörnern, Affen, Büffeln und Leoparden bietet dieser Park ebenso Lebensraum.

Der einzige tropische Regenwald Kenias befindet sich im Westen um den Ort Kakamega. Touristen werden begeistert sein von der Vielfalt seltener Pflanzen, Insekten, Reptilien, Vögeln und anderen Säugetieren. Mit einer Fläche von nur noch 23.000 ha wurden 1985 etwa 4400 ha im nördlichen Teil des Regewaldes zum Naturschutzgebiet ausgewiesen.

Und wer als Kenia Urlauber unbedingt das wilde, phantastische Afrika hautnah erleben möchte besucht die Aberdares. Sie sind die dritthöchste Gebirgskette in Kenia und weisen eine abwechslungsreiche Flora und Fauna vor. Dichtbewachsene Hochwälder werden unterbrochen von Moorlandschaften und Ebenen. Highlight in den Aberdares sind die sogenannten Tree Hotels – Safari Logdes die sich hoch in den Baumkronen über Wasserlöchern befinden. Safari-Urlauber erleben in diesen Tree Hotels hautnah, wie zahlreich die  Tierwelt in  den Aberdares ist. Nachts sammeln sich Wildtiere auf den Lichtungen und an den Wasserlöchern um zu trinken – und selbst die Geräusche von schreienden Wildtieren lassen die Übernachtung in den Tree-Hotels zu einem unvergesslichen Erlebnis werden. Erkundungen innerhalb der Aberdares können mit einem Auto,  zu Fuß oder auf dem Pferd durchgeführt werden und gelten als eine der besten Waldwanderungen Kenias – kristallklare Bergflüsse, dichtbewachsene Wälder und grandiose Aussichten auf das Rift Valley und den Gipfel des Mount Kenya erfüllen jeden Traum von Afrika.

Die Hauptstadt Kenias, Nairobi, befindet sich in den letzten Jahren im Wandel. Autos, Flughafen und viele Taxis gehören zum üblichen Stadtbild Nairobis. Die Kenianer sind bekannt für ihre Aufgeschlossenheit und Gastfreundschaft – dennoch wird Nairobi oft als hektisch empfunden – viele Touristen vermeiden daher einen längeren Aufenthalt in dieser Stadt. Nairobi bietet für viele Kenia-Urlauber zahlreiche Sehenswürdigkeiten und Besonderheiten – auf jeden Fall sollte man einen der vielen Märkte in Nairobi besuchen und sein Glück im Handeln versuchen. Trotz allem ist auch in Nairobi – wie übrigens in jeder anderen Metropole auch – Vorsicht vor Überfällen und Diebstahl geboten. Daher sollte man nachts besser mit einem Taxi und/oder Freunden unterwegs sein, um keine böse Überraschung zu erleben. Übernachtungsmöglichkeiten gibt es in vielen unterschiedlichen Preiskategorien – von günstigen Pensionen bis hin zu Luxushotels wird Urlaubern in Nairobi eine große Auswahl geboten. Weiterführende Reisen durch Ostafrika können gut von Nairobi aus geplant und gestartet werden.

Touristen, die auf ihrer Reise durch Kenia Entspannung und Erholung suchen sind für einen Badeanschluss oder Badeaufenthalt in Diani Beach bestens aufgehoben. Rund 35 km südlich von Mombasa gelegen ist Diani Beach das touristische Zentrum der Südküste. Weißer, mit Palmen gesäumter Sandstrand am Indischen Ozean lädt zum Sonnenbaden und genießen ein. Vorgelagerte Riffe schützen vor hohem Wellengang und Haien und bieten Touristen die Möglichkeit im nie unter 21° warmen Indischen Ozean zu schnorcheln oder tauchen. Luxuriöse Hotels und Villenanlagen runden den Badeurlaub in Diani Beach ab.

Eine noch ruhigere Variante zu Diani Beach ist definitiv Tiwi Beach. Feinsandiger Strand gesäumt von natürlich gewachsenen Palmen und Sträuchern lädt zum Baden, Tauchen oder Surfen ein. Im Gegensatz zu Diani Beach reihen sich hier in angenehmen Abstand kleine und mittlere Hotels aneinander. Kleinere Strandbars laden zu Drinks oder Snacks ein und die Badegäste bleiben überwiegend unter sich.

Das Klima in Kenia lässt sich in verschiedene Klimazonen unterscheiden. Hohe Luftfeuchtigkeit und Temperaturen von 25 bis 30° C findet man an der Küste Kenias. In der Regenzeit von Kenia Mitte Oktober bis Mitte Dezember und Ende März bis Ende Juni können an der Küste und im Hinterland kräftige Regenfälle niedergehen.

Die beste Reisezeit für Kenia ist von Mitte Dezember bis Mitte März  – in dieser Zeit ist Kenias Wetter angenehm warum und trocken. Kenia-Urlauber sollten die Regenzeit-Perioden meiden, da in dieser Zeit Safaris nur schwer möglich sind. Safaris bieten sich sehr gut in der Trockenperiode von Juli und August an.

Reisen zu Kenia finden Sie unter diesem Link: KENIA REISEN
Für individuelle Safari Wünsche und Kombinationen aus Safari und Badeurlaub wenden Sie sich einfach per Email an uns: safari@afrikascout.de oder rufen uns an

Klimatabelle für Kenia: Mombasa und Nairobi

 

 

 

 

 

 

 

 

Südafrika, Namibia, Botswana, Tanzania, Mosambik…

03. Mai 2012

Bei so viel Auswahl fällt es verständlicher Weise schwer herauszusuchen, welches Reiseziel man wählen soll… Südafrika ist bekannt für seine enorme Vielfalt an verschiedenen Landschaftsabschnitten, Namibia für seine Wüsten und Weiten, in Botswana ist das Okavango Delta eines der größten Naturschauspiele dieser Welt mit enormen Tierbeobachtungsmöglichkeiten und aufregenden Abenteuern mitten im tiefen afrikanischen Busch. Tanzania! Am liebsten gleich in Kombination mit Zanzibar… – ein absoluter Traum! Hier erleben Sie die Serengeti, den Ngorogoro Krater, den Lake Manyara Nationalpark und so vieles mehr. Aber wie wäre es denn mal mit einer Safari zu den letzten Berggorillas unserer Erde? Nach Uganda und Ruanda verbunden mit einem Besuch der Nilquellen? Immer noch nicht das Richtige? Dann Mosambik? Mit seinen schneeweißen Stränden und Atollen die jedes Taucher- und Schnorchlerherz höher schlagen lassen… Was es auch immer werden wird: Es wird genial sein. Es gibt einfach keine falsche Reise innerhalb des südlichen und östlichen Afrikas. Die Natur, die Menschen, das “anders sein” –  das ist es was Sie letzen Ende verzaubern wird. Und damit Sie schon jetzt schauen können, welches Land Sie eventuell doch am ehesten interessieren könnte, haben wir für Sie unsere BILDERGALERIE wieder aktualisiert!

Einfach auf den kommenden Link klicken und TRÄUMEN…. =
AFRIKASCOUT BILDERGALERIE 

Wunderschön! NAMIBIA, HEUTE am 22. April im WDR um 20.15 Uhr

22. April 2012

Eine faszinierende Tierwelt, grandiose Landschaften und uralte KulturenNamibia ist das perfekte Einsteigerland in den afrikanischen Kontinent. Andrea Grießmann macht eine Safari durch den Norden des Landes: Sie startet in Swakopmund, einem Hafenstädtchen mit altdeutschem Flair, und macht von dort eine Tour in die Namib-Wüste mit den höchsten Sanddünen der Welt. Sie besichtigt die 5.000 Jahre alten Felsmalereien von Twyfelfontein, erlebt im Etosha Nationalpark hautnah Elefanten, Löwen und Giraffen und erreicht nach acht Tagen die Hauptstadt Windhoek.

Hier gibt es weitere Informationen zur Sendung, die bestimmt sehr schön ist:
http://www.wdr.de/tv/wunderschoen/sendungsbeitraege/2012/0422/index.jsp

In der vergangenen Woche habe ich diese Sendung bereits gesehen:
Da war Thema: MARRAKESCH!
(wer es verpasst hat, kann hier die Sendung nochmal online schauen! HIER KLICKEN) Sehr zu empfehlen!

 

 

 

Das NASHORN in Südafrika. Es hat ein großes Problem!

18. April 2012

Es ist traurig. Wenn ich darüber lese oder Reportagen im Fernsehen sehe, dann kommen mir sofort die Tränen und ich ertappe mich, wie ich mit offenem Mund dasitze und es einfach nicht glauben kann was ich da lese oder sehe… Das große Problem des Rhinos, dieses friedlichen Vegetariers – nicht nur in Südafrika! Nein! Auf der ganzen Welt… - es ist sein HORN. Eigentlich eine tolle Idee von Mutter Natur. Eine Waffe zum Schutz gegen Raubtiere. Zur Verteidigung der Jungen und für sich selbst. Wenn “sie” jedoch kommen, ausgerüstet mit neuester Technik. Mit Nachtsichtgeräten, Hightech-Waffen und leichten, fast lautlosen Hubschraubern entweder in der Nacht oder in Gebieten die so groß sind, dass man sie einfach nicht überall zeitgleich bewachen kann… Dann.. ja… dann ist dieses Horn für die Verteidigung nichts mehr wert. Die Mörder, gewissenlose Menschen, oft in einer Art Mafia eingebunden, haben kein Herz. Sie hetzen ihre Beute und erlegen sie. Nur um ihr dann in Sekundenschnelle das für sie so überaus wertvolle Horn abzusägen! Sollte das Tier nicht tod sein… Es kümmert von diesen Bestien niemanden! Es wird schon zu Grunde gehen… Hauptsache die Beute, das Horn des wehrlosen Tieres, ist nun in ihren Händen und wird hier zu einem echten Luxusgut! In ASIEN, vor allem in China und Vietnam ist es so viel Geld wert, wie man sich nicht vorstellen kann und eigentlich auch gar nicht möchte. Ein durchschnittliches großes Horn bringt auf dem Schwarzmarkt sage und schreibe 350.000 Euro! Mord. Es ist Mord. Ein anderes Wort gibt es dafür nicht. Ein organisiertes Verbrechen, welches mittlerweile gerade in Südafrika überhand nimmt. Zur Verdeutlichung: 2008, also vor 4 Jahren, wurden in Südafrika ca. 12 Nashörner pro Jahr gewildert. 2011 stieg die Zahl auf unfassbare 448 getötete Tiere! Zwar stehen Nashörner weltweit auf der Liste des Washingtoner Artenschutzabkommens.. jeglicher Handel ist verboten. Doch Asien kümmert das wenig. Zwar ist es erwiesen, dass das Horn eines Rhinos keinerlei medizinische Wirkung hat, in keinster Weise irgendetwas beeinflusst… doch die Asiaten kümmert es nicht. Das Horn besteht aus Keratin. Wie unsere menschlichen Haare. Als gebildeter Mensch fragt man sich: “Was geht in diesen Köpfen vor sich, die so viel Geld für ein Horn ausgeben, dass 0,0 Wirkung hat?” Es gibt dazu keine Antwort. Die Wahrheit ist: Der asiatische Markt ist riesig! Er wächst und wächst und er nimmt sich das was er will, denn der Schutz ist kompliziert. Allein im weltberühmten Krüger Nationalpark bewachen 400 Ranger die Tiere. Sogar das Militär wurde nun hinzugezogen. 2011 wurden 212 Wilderer verhaftet, viele sogar erschossen. Mit den außergewöhnlichsten Methoden versucht man nun gegen die Wilderei anzugehen: Vergiftung der Hörner, Markierung des Horns durch Mikrochips um den Tätern weltweit auf die Spur zu kommen… Doch mal ehrlich: Die Grundfrage ist doch eigentlich die: In was für einer Welt leben wir mittlerweile? Heute schreibe ich über die Nashörner und kranke Menschen, die für ihren Aberglauben morden, an einem anderen Tag über Palmölplantagen, die auf der ganzen Welt unser aller Regenwald vernichten und alles was dort jemals gelebt hat, direkt neben uns in der Ukraine werden – weil sie nicht ins Bild der Fußball EM passen – Hunde auf der Straße gequält und totgeprügelt… und irgendwie scheint es doch niemanden wirklich zu interessieren, denn es ist ja doch alles eher weit weg und “mir persönlich geht es doch eigentlich gut”. Was kümmert mich denn das Abschlachten von Rhinos in Afrika? Der Regenwald der gerade weltweit vernichtet wird? Ist mir doch wurscht, denn bis die Menschheit dafür zahlen muss bin ich doch eh schon tot. Ok… meine Kinder nicht… aber wird schon…!” Ist es nicht so? Es ist traurig. Es grüßt Sie Ihr Afrikascout Sabine Kastner

In einem sehr sehr schönen Game Reserve in Afrika, dem Kariega Game Reserve, wurden erst vor kurzem im Februar 2012 drei Nashörner Opfer von Wilderern! Sie wurden auf übelste Weise zugerichtet! Es ist schwer nicht wegzusehen. Die Bilder sind schrecklich und unfassbar. Bitte schauen Sie jedoch hin. Und helfen Sie. Setzen Sie sich – egal wo und wie – für unsere wertvolle Erde ein. Wir haben nur diese eine.

Mehr zum Thema: Schutz der Rhinos und unserer Regenwälder finden Sie hier oder auch bei vielen, vielen anderen Schutzorganisationen: World Wildlife Fund

 

 

 

Neue Flugzeuge der Air Namibia für Flüge nach Maun und Victoria Falls

17. April 2012

Das ist doch mal ne Maßnahme! Die Air Namibia tauscht innerhalb der Flotte die Flugzeugtypen und ermöglicht auf diese Weise mehr Sitzplatzbuchungen für Flüge nach Victoria Falls und Maun! 4 neue Maschinen des Typs Embraer ERJ 135 mit jeweils 37 Sitzplätzen anstatt nur 19 bei den bisher eingesetzten Maschinen sind nun unterwegs. Das freut uns natürlich sehr, denn Flugverbindungen nach Victoria Falls sind ja bekanntlich an vielen Tagen Mangelware und jeder neue Sitzplatz wird sehr von uns begrüßt :-) Ein Dankeschön an die Air Namibia!